Projektmanagement
Fibel

  Einführung  

  Projektstart  

  Projektplanung  

  Projektsteuerung  

  Projektabschluß  

 

 

 
 
Glossar  
  
90%-Syndrom  
Gefahr der Überschätzung des Fertigstellungsgrades eines Arbeitspakets. Der Bearbeiter gibt an, ein Arbeitspaket zu 90 % erledigt zu haben, der wahre Arbeitsfortschritt liegt jedoch darunter.  

Ablaufplanung  
Zeitliche und logische Anordnung der Arbeitspakete eines Projektes. Das Ergebnis der Ablaufplanung ist der Netzplan.  

Anfangsfolge  
Anordnungsbeziehung vom Anfang eines Arbeitspakets zum Anfang seines Nachfolgers, d.h. der Start von Arbeitspaket B richtet sich nach dem Start von Arbeitspaket A.  

Anfangszeitpunkt  
Auf Basis der Ablaufplanung errechneter oder fest definierter Beginn eines Arbeitspaketes.  
Abhängig von der Berechnungsmethode ergeben sich:  

       
  • Frühester Anfangszeitpunkt (Vorwärtsrechnung)
  • Spätester Anfangszeitpunkt (Rückwärtsrechnung)
Anordnungsbeziehung (= Verknüpfung)  

Quantifizierbare Abhängigkeit zwischen zwei Arbeitspaketen eines Projektes:  

       
  • Normalfolge (Ende - Anfang)
  • Anfangsfolge (Anfang - Anfang)
  • Endfolge (Ende - Ende)
  • Sprungfolge (Anfang - Ende)
Arbeitspaket  
Teil eines Projektes, der im Projektstrukturplan nicht weiter aufgegliedert ist. Ein Arbeitspaket kann auf einer beliebigen Gliederungsebene liegen. Um das Projektziel zu erreichen, ist die Abarbeitung aller Arbeitspakete nötig. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Arbeitspakete häufig auch mit "Aufgabe", "Aktivität" oder "Vorgang" bezeichnet, in Microsoft Project 98 "Vorgang"..  

Arbeitspaketverantwortlicher  
Ansprechpartner für den Projektleiter bei der Durchführung eines Arbeitspakets. Der AP-Verantwortliche muß nicht unbedingt alle Arbeiten selbst durchführen.  

Auftraggeber eines Projektes  
Gesamtverantwortlicher für ein Vorhaben oder ein Projekt. Der Auftraggeber genehmigt das Projektbudget und die Rahmentermine.  

Aufwand  
Der Aufwand eines Arbeitspakets beschreibt die Arbeitsmenge, die notwendig ist, um ein definiertes Arbeitsergebnis zu erbringen. Microsoft Project 98 verwendet die Bezeichnung "Arbeit". Einheit: Personentage (PT), Personenstunden (PH), etc.  

Aufwandsschätzung  
Abschätzung des zur Abarbeitung eines Arbeitspakets notwendigen Aufwandes (100% "reine Projektarbeit") sowie der Bearbeiter. Sie basiert vor allem auf Erfahrungen und ist die Grundlage für die Kapazitäts- und Terminplanung.  

Balken-Netzplan (= vernetzter Balkenplan)  
Erweiterung des Balkenplans um die Darstellung der Abhängigkeiten zwischen den Arbeitspaketen.  

Balkenplan (= Gantt-Diagramm)  
Diagramm zur Visualisierung der Zeitplanung eines Projektes. Die Dauer eines Arbeitspakets wird durch die Länge des Balkens in der Zeitachse symbolisiert. Die Balken können sowohl Ist- als auch Soll-Daten umfassen. Ereignisse werden als Zeitpunkte dargestellt.  

Belastungsdiagramm  
Graphik zur Visualisierung der Belastung von Mitarbeitern (oder Abteilungen) durch Arbeitspakete aus ein oder mehreren Projekten.  

Dauer  
Zeitspanne vom Anfang bis zum Ende eines Arbeitspaketes. Einheit: Tage, Stunden, Wochen, etc. Sie wird entweder direkt geschätzt oder richtet sich nach der Bearbeitungsdauer der einzelnen Ressourcen.  

Einsatzplanung (=Ressourcenplanung)  
Planung des zeitlichen Einsatzes der an der Projektdurchführung beteiligten Ressourcen, abhängig von ihrer Verfügbarkeit.  

Endfolge  
Anordnungsbeziehung vom Ende eines Arbeitspaketes zum Ende seines Nachfolgers, d.h. Arbeitspaket B kann erst abgeschlossen werden, wenn Arbeitspaket A bereits abgeschlossen ist.  

Endzeitpunkt  
Auf Basis der Ablaufplanung errechnetes oder fest definiertes Ende eines Arbeitspaketes.   

Abhängig von der Berechnungsmethode ergeben sich:  

  • Frühester Endzeitpunkt (Vorwärtsrechnung)
  • Spätester Endzeitpunkt (Rückwärtsrechnung)
Entscheidungsgremien  
Instanzen der Projektorganisation wie z.B. Lenkungsteam, Steuerungskreis, Controlling-Ausschuß usw. Sie sind i.d.R. dafür zuständig, projektübergreifende Konflikte zu lösen und Prioritäten zu vergeben.  

Fertigstellungsgrad  
Prozentsatz, zu dem die Arbeiten an einem Arbeitspaket abgeschlossen sind.   

Freier Puffer  
Der Zeitraum, um den ein Arbeitspaket im Netzplan verschoben werden kann, ohne daß ein anderes Arbeitspaket ebenfalls verschoben wird.  

Gantt-Diagramm (=Balkenplan)  
Diagramm zur Visualisierung der Zeitplanung eines Projektes. Die Dauer eines Arbeitspakets wird durch die Länge des Balkens in der Zeitachse symbolisiert. Die Balken können sowohl Ist- als auch Soll-Daten umfassen. Ereignisse werden als Zeitpunkte dargestellt.  

Gesamtpuffer  
Zeitraum, um den ein Arbeitspaket im Netzplan verschoben werden darf, ohne daß das Projektende verschoben werden muß.  

Interdisziplinäre Zusammensetzung  
Zusammensetzung eines Projektteams aus Mitarbeitern unterschiedlicher Bereiche eines Unternehmens, um deren unterschiedliche menschliche und fachliche Stärken zum Erreichen des Projektziels zu nutzen.  

Kapazitätsbedarf (= Ressourcenbedarf)  
Bedarf an Personal, das für die Abarbeitung der Arbeitspakete eines Projektes nötig ist, ermittelt aus dem geschätzten Aufwand und der Zeitrechnung des Netzplans.  

Kapazitätsplanung  
Namentliche und quantitative Zuordnung der ausführenden Kapazität(en) (Ressourcen) zu jedem einzelnen für das Projekt notwendige Arbeitspaket unter Berücksichtigung der Aufwandsschätzung.  

Kapazitätstreue Einsatzplanung  
Zeitplanung unter Berücksichtigung der max. Verfügbarkeit der ausführenden Ressourcen.  

Kernteam (=Projektteam)  
Projektmitarbeiter, die zusammen mit dem Projektleiter für die Projektdurchführung verantwortlich sind.  

Kick-Off-Sitzung (= Projekt-Kick-Off)  
Erstes Treffen von Projektleiter und Projektteam zur Initialisierung eines Projektes. Dabei werden der Projektauftrag, Projektziele, -inhalte, -termine und deren Rahmenbedingungen diskutiert, die Teammitglieder miteinander bekannt gemacht sowie die weitere Vorgehensweise beschlossen.  

Kreativitätstechniken  
Methoden zur Anregung der Kreativität bei der Erarbeitung neuartiger Problemlösungsansätze.  

Kritischer Weg  
Alle Arbeitspakete eines Netzplans, die zeitlich nicht verschoben werden können, ohne daß sich eine Verschiebung des Projektendtermins ergibt, liegen auf dem kritischen Weg.  

Matrix-Projektorganisation  
Form einer Projektrahmenorganisation. Mischform zwischen reiner Projektorganisation und Projektkoordination. Verantwortung und Befugnisse sind zwischen Projektleiter und den beteiligten Linienfunktionen aufgeteilt.  

Meilenstein  
Ereignis von besonderer Bedeutung im Projektverlauf. Ein Meilenstein hat immer die Dauer = 0 Tage!  

Meilenstein-Trend-Analyse  
Instrument für das Termin-Controlling eines Projektes: An regelmäßigen Berichtszeitpunkten wird die Terminplanung des Projektes durch die Abfrage von Meilensteinterminen graphisch neu erfaßt. Aus dem Kurvenverlauf läßt sich ein Trend über die Termintreue des Projektes ableiten.  

Mengenmethode  
Methode zur Bewertung des Fertigstellungsgrades von Projektaktivitäten:  
Ein Arbeitspaket ist in eine Menge von gleichartigen Objekten mit jeweils demselben Arbeitsaufwand untergliedert (z.B. 30 etwa gleichartige Graphiken). Aus der Anzahl der fertiggestellten Objekte läßt sich der Fertigstellungsgrad schätzen. Damit wird das sog. "90%-Syndrom" vermieden.  

Multiprojekt-Controlling  
Analyse des Zusammenwirkens aller Projekte, um projektübergreifende Ressourcenkonflikte (Personalkapazitäten, Hilfsmittel, Finanzen) aufzudecken und geeignete koordinierende Maßnahmen einleiten zu können.  

Multiprojektmanagement  
Aufgabe des Multiprojektmanagements ist es, mehrere Einzelprojekte so zu koordinieren (z.B. hinsichtlich der benötigten Ressourcen), daß das Gesamtergebnis aller Projekte hinsichtlich der Unternehmensziele ein Optimum ergibt.  

Netzplan  
Graphische Darstellung der Abhängigkeiten zwischen Arbeitspaketen, also der Vorgehensweise bei der Projektabwicklung.  

Netzplantechnik  
Rechenmethode zur Ermittlung der frühestens möglichen sowie spätestens notwendigen Anfangs- und Endzeitpunkte der Arbeitspakete.  

Normalfolge  
Anordnungsbeziehung vom Ende eines Arbeitspaketes zum Anfang seines Nachfolgers, d.h. mit Arbeitspaket B kann erst begonnen werden, wenn Arbeitspaket A abgeschlossen ist.  

Personaleinsatz  
Intensität, mit der eine Ressource ein Arbeitspaketes abarbeitet. Ist der Personaleinsatz hoch, ergibt sich eine kurze Bearbeitungsdauer und umgekehrt.  
Einheit: Prozent oder Personenstunden / Tag  

Phasenmodell  
Standardisierter Projektstrukturplan der in zeitlich voneinander abhängige Abschnitte gegliedert ist. Diese können sequentiell aufeinander folgen oder sich überlappen.  

Beispiel: Analyse - Konzept - Entwicklung - Realisierung - Test  

Projekt  

Vorhaben, das folgende Kriterien erfüllt:  

  • Einmaligkeit, keine Routinetätigkeit
  • eindeutige Zielvorgabe
  • zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen
  • hohe Komplexität (Indikatoren: Aufwand, Anzahl an beteiligten Abteilungen, Risiko)
Projektabschluß  

Letzte Phase des Projektlebenszyklus, in der   

  • das Projektergebnis an den Auftraggeber übergeben, 
  • die Projektorganisation aufgelöst und 
  • ein Resümee aus dem zurückliegenden Projektverlauf gezogen wird (zur Erfahrungssicherung für zukünftige Projekte). 
Nach dem Projektabschluß ist das Projekt offiziell zu Ende.  

Projektabschlußbericht  
Bericht des Projektleiters mit einer Zusammenfassung des Projektverlaufs.  

Projektabschlußsitzung (=Projektreview)  
Letzte Sitzung des Projektteams, in der die Erfahrungen aus der Projektabwicklung diskutiert werden. Ferner wird festgelegt, wer über den Projektabschluß und dessen Ergebnis informiert werden soll.  

Projektantrag  
Ein noch nicht erteilter Projektauftrag, der alle Informationen enthält, nach denen eine Entscheidung über die Sinnhaftigkeit eines Projektes gefällt werden kann.  

Projektarten  
Kategorisierung von Projekten, um leichter Standards (z.B. Standard-Projektstruktur) entwickeln zu können.  

Beispiele:  

       
  • Investitionsprojekte
  • EDV-Projekte
  • Forschungs- und Entwicklungs-Projekte
  • Organisationsprojekte
  • Bauprojekte
Projektcontrolling (= Projektsteuerung)  
Aufgabe des Projektleiters. Ziel ist es, mögliche Probleme während der Projektabwicklung möglichst frühzeitig zu erkennen und evtl. Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können.  

Projektkoordination  
Form einer Projektrahmenorganisation.  
Für die Dauer eines Projektes wird die bestehende Linienorganisation um die Stabsfunktion eines Projektkoordinators erweitert. Sie besitzt keinerlei Entscheidungs- und Weisungsbefugnis gegenüber den Linienfunktionen.  

Projektlebenszyklus  

Genereller Ablauf eines Projektes aus Sicht des Projektmanagements. Er besteht aus folgenden Abschnitten:  

       
  • Projektstart
  • Projektplanung
  • Projektsteuerung
  • Projektabschluß
Projektleiter  
Verantwortlicher für die Erreichung der im Projektauftrag fixierten Projektziele. Er ist erster Ansprechpartner des Auftraggebers. Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung des Projektleiters sollten unternehmensweit festgelegt sein.  

Projektmanagement  
Projektmanagement ist eine Führungskonzeption, die dazu dient, Projekte zielorientiert und effizient abzuwickeln. Dazu gehören organisatorische, methodische und zwischenmenschliche Aspekte.  

Projektmanagementhandbuch  
Wird häufig die Dokumentation grundlegender Festlegungen für die einheitliche Anwendung von Projektmanagement in einem Unternehmen genannt.  

Projektmanagementsoftware  
Hilft dem Projektleiter bei der Anwendung von Planungs- und Controlling-Methoden, ersetzt jedoch nicht den gesunden Menschenverstand.  

Projektmitarbeiter  
Alle an einem Projekt beteiligten Personen, auch wenn sie nicht zum Projektteam gehören.  

Projektorganisation  
Die Projektorganisation besteht primär aus dem Auftraggeber, dem Projektleiter und dem Projektteam, kann jedoch den Erfordernisssen entsprechend um weitere Kontroll- und Entscheidungsgremien erweitert werden. Mit dem Ende des Projektes wird die Projektorganisation aufgelöst.  

Projektphasen  
Zeitlich voneinander abhängige Abschnitte eines Projektablaufs.  

Beispiel: Analyse - Konzept - Entwicklung - Realisierung - Test  

Projektplanung  
Alle Tätigkeiten, die zu einem Projektplan führen. Ein Projektplan kann aus folgenden Elementen bestehen:  

       
  • Projektstrukturplan inkl. Arbeitspaketbeschreibungen
  • Terminplan (Netz-, Balken-, Meilensteinplan)
  • Ressourcenplan
  • Kostenplan
  • Risikoanalyse
Projektrahmenorganisation  
Zusammenwirken von Projekt- und Linienorganisation. Mögliche Formen sind:  
  •  Reine Projektorganisation
  • Projektkoordination
  • Matrix-Projektorganisation
Je nach Organisationsform besizt der Projektleiter mehr oder weniger Verantwortung und Befugnisse.  

Projektsteuerung (= Projektcontrolling)  
Aufgabe des Projektleiters. Ziel ist es, mögliche Probleme während der Projektabwicklung möglichst frühzeitig zu erkennen und evtl. Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können.  

Projektstrukturierung  
Erarbeiten eines Projektstrukturplans. Ein Projekt wird hierarchisch in immer kleinere Elemente zerteilt. Die unterste Ebene ist die Basis für die weitere Projektplanung.  

Projektstrukturplan  
(Meist graphische) Übersicht über alle zur Erreichung des Projektziels erforderlichen Arbeitsschritte.  

Projektteam (= Kernteam)  
Projektmitarbeiter, die zusammen mit dem Projektleiter für die Projektdurchführung verantwortlich sind.  

Projektziel  
Das Projektziel ist Bestandteil des Projektauftrags und besteht aus den drei Komponente  

  • Inhalt
  • Zeit
  • Kosten
Es muß erreichbar, vollständig, widerspruchsfrei, nicht interpretierbar, prüfbar, lösungsneutral, dokumentiert und zwischen AG und PL abgestimmt sein.  

Reine Projektorganisation  
Form einer Projektrahmenorganisation. Für die Dauer eines Projektes werden die beteiligten Mitarbeiter zu einer selbständigen Organisationseinheit zusammengefaßt und dem Projektleiter unterstellt.  

Ressourcenplanung (= Einsatzplanung)  
Planung des zeitlichen Einsatzes der an der Projektdurchführung beteiligten Ressourcen, abhängig von ihrer Verfügbarkeit.  

Rückwärtsrechnung  
2. Schritt der Netzplanberechnung, in dem die spätest möglichen Anfangs- und Endzeitpunkte der Arbeitspakete ermittelt werden.  

Sprungfolge  
Anordnungsbeziehung vom Anfang eines Arbeitspaketes zum Ende seines Nachfolgers, d.h. das Ende von Arbeitspaket B ist abhängig vom Beginn des Arbeitspakets A.  

Statusbericht  
Vom Projektleiter zu erstellende Übersicht über den aktuellen Projektstand (Soll-/Ist-Vergleich von Terminen, Kosten, Aufwänden) als Information für den Auftraggeber. Ein Statusbericht wird in regelmäßigen Abständen oder bei Erreichen bestimmter Meilensteine angefertigt.  

Terminplanung  
Planung der Anfangs- und Endzeitpunkte aller Arbeitspakete eines Projektes.  

Termintreue Einsatzplanung  
Planung ohne Berücksichtigung der max. Verfügbarkeit der ausführenden Kapazitäten (Kapazitätsbedarfsplanung).  

Verknüpfungen (= Anordnungsbeziehung)  
Quantifizierbare Abhängigkeit zwischen zwei Arbeitspaketen eines Projektes:  

       
  • Normalfolge (Ende - Anfang)
  • Anfangsfolge (Anfang - Anfang)
  • Endfolge (Ende - Ende)
  • Sprungfolge (Anfang - Ende)
Vorwärtsrechnung  
1. Schritt der Netzplanberechnung, in dem die frühestens möglichen Anfangs- und Endzeitpunkte der Arbeitspakete ermittelt werden.  

Zeitabstand (=Zeitwert)  
Wird einer Anordnungsbeziehung zugeordnet. Er kann größer als, kleiner als oder gleich Null sein.   

Beispiele:  
"Normalfolge mit +3 Tagen Zeitabstand" bedeutet, daß der Nachfolger erst 3 Tage nach dem Ende des Vorgängers starten darf.  

"Normalfolge mit -3 Tagen Zeitabstand" bedeutet, daß der Nachfolger schon 3 Tage vor dem Ende des Vorgängers starten darf.  

Zeitwert (=Zeitabstand)  
Wird einer Anordnungsbeziehung zugeordnet. Er kann größer als, kleiner als oder gleich Null sein.   

Beispiele:  
"Normalfolge mit +3 Tagen Zeitwert" bedeutet, daß der Nachfolger erst 3 Tage nach dem Ende des Vorgängers starten darf.  

"Normalfolge mit -3 Tagen Zeitwert" bedeutet, daß der Nachfolger schon 3 Tage vor dem Ende des Vorgängers starten darf.

  
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